
In Salzburg tut sich was im Moment. Viele Aktionen, Diskussionen und Veranstaltungen wecken die Stadt aus dem Winterschlaf!
Die Critical Mass hatte am 25. März 2011 Saisonstart in Salzburg. 80 Teilnehmer haben sich am letzten Freitag des Monats um 17 Uhr beim Kongresshaus/Eingang Kurpark zum gemeinsamen Radfahren getroffen, nach dem Motto “Wir blockieren den Verkehr nicht, wir sind Teil des Verkehrs”. Viele bunt geschmückte Fahrräder machten sich mit musikalischer Begleitung auf die Reise. Die nächste Critical Mass ist am 29. April 2011.
Bei der Anti-Atom-Mahnwache treffen sich viele Menschen jeden Montag um 19.00 beim Wackersdorf-Denkmal (Nähe Mozartplatz) um sich für ein endgültiges Ende der atomaren Energiegewinnung einzusetzen und eine atomkraftfreie Zukunft zu erreichen. Die Bewegung findet in vielen Städten Europas statt. Nächste Mahnwache ist heute 11. April 2011 um 19 Uhr. Die Unterschriftenaktion „Atomausstieg jetzt!“ von den Grünen Salzburg wurde im März zweimal auf der Schranne organisiert. Sehr viele Menschen unterschrieben die von Global2000 initiierte und von den Grünen unterstützte Aktion. Der Anti-Nuclear Flashmob hat letzten Freitag den 8. April mit einem regelrechten Massensterben in der Getreidegasse für Aufregung gesorgt. Viele Flashmob Supporter verteilten sich in Kleingruppen in der Getreidegasse. Eine Person mit schwarzem Schirm und gelbem Radioaktivitätszeichen gab das Zeichen für den Start der Aktion.
Ein interessantes Streitgespräch zum Thema „Gemeinwohl-Ökonomie“ zwischen Christian Felber von Attac und dem Wirtschaftsjournalisten Franz Schellhorn gab es im m32 zu sehen. Etwa 250 Menschen verfolgten im Restaurant am Berg eine äußerst kontroversielle Diskussion. Zwar war die Mehrheit der ZuseherInnen eindeutig auf Felbers Seite, jedoch regte die Diskussion an, die Inhalte des Buches von unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Im April 2011 ist in Salzburg der erste Carrotmob geplant. Ein Carrotmob ist ein “Buykott” oder Anti- Boykott, ein verabredetes Konsumieren zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dies schafft Mehrwerte und echten Nutzen. Man kauft das, was man eh braucht ein an einem bestimmten Ort und tut damit Gutes, indem sich der/die GeschäftsbetreiberIn im Voraus dazu verpflichtet, einen bestimmten prozentuellen Anteil des Umsatzes in umweltfreundliche Maßnahmen zu investieren (z.b. Umstieg auf Ökostrom, energieeffiziente Technologie, etc.).
Der Verein fairkehr hat am 25. März 2011 gemeinsam mit SchülerInnen und UnterstützerInnen die Gehzeug-Saison eröffnet. Mit 10 Gehzeugen und u.a. 20 SchülerInnen der HBLA Annahof marschierten UnterstützerInnen anlässlich der für die Maxglaner Hauptstraße angedachten Verkehrsberuhigung in Form einer shared-space-Zone die Maxglaner Hauptstraße in gemütlicher Gehschwindigkeit entlang, verteilten Äpfel an gestresste AutofahrerInnen und über das unerwartete Geschehen erstaunte PassantInnen. Die nächste Gehzeug-Aktion findet bereits am 13. April 2011 bei der HTL Itzling statt. Treffpunkt ist 10.40 Uhr.
Hoffentlich geht es in dieser Intensität weiter. Bis jetzt geht es jedenfalls rund in Salzburg!
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Atomausstieg an der Steckdose – Jetzt!
Das wäre jetzt angebracht. Nur gegen Atomstrom zu sein ist zu wenig. Erfreulich ist, dass nicht einmal mehr zu bezahlen ist.
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