
Am 22. Februar 2010 fand die Auftaktveranstaltung zum „Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ statt. Dies geschah in Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer, der Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgstaller sowie VertreterInnen der Europäischen Kommission.
Statistische Werte zeigen, dass in Österreich 944 Euro im Monat notwendig sind, um die notwendigsten Bedürfnisse zu decken. Hat man somit ein Einkommen, welches darunter liegt, gilt man entweder als arm, oder als armutsgefährdet. Obwohl Österreich nach wie vor ein sehr wohlhabendes Land ist, gibt es in diesem Staat ca. 1 Million Menschen, deren Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt.
Die GRÜNEN präsentierten sich im Vorfeld dieser Veranstaltung mit einer „Un-Gerechtigkeitswaage”, welche das Verhältnis der Verteilung des Gesamtvermögens verbildlichen sollte. In Österreich ist es nach wie vor so, dass 10% der Menschen über 2/3 des Gesamtvermögens verfügen. Mit der Aktion wurde das Ziel verfolgt, die verantwortlichen Regierungsmitglieder auf die soziale Realität bezüglich der Vermögensverteilung aufmerksam zu machen.
Die Forderungen des „Grünen Pakts gegen Armut“, welche die Verbesserung des gegenwärtigen Zustandes anvisieren, sind folgende:
Bitte beachte die Netiquette.
Letzte Kommentare